Begegnung von Christen und Muslimen
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Sa 7. 5BrückenTeam
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Nürnberger Max-Brücke und Lorenzkirche

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Christen Juden Muslime: Im Namen Gottes darf nicht getötet werden

Thomas Amberg wird neuer Leiter

Thomas Amberg

Seit 1. Dezember ist die Stelle des Leiters der Brücke vakant. Am 1. September wird sich das ändern.

Aus der epd Presse-Mitteilung 00/1369/05.05.2016

In Nürnberg begegnen sich an vielen Orten Kulturen und Religionen. Ein Ort der Begegnung ist seit über 20 Jahren die Brücke-Köprü für einen christlich-muslimischen Dialog. Die Einrichtung der evangelischen Kirche wird ab Sommer Thomas Amberg leiten.

Nürnberg. Der christlich-muslimische Dialog steht vor einer schwierigen Zeit. Der zukünftige Leiter des islamisch-christlichen Begegnungszentrums "Brücke-Köprü" in Nürnberg, der evangelische Pfarrer Thomas Amberg, sieht angesichts einer "populistisch aufgeladenen Stimmung" eine besondere Herausforderung darin, die geistlich-religiöse Begegnung zwischen Christen und Muslimen zu fördern, sagte er am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Nicht nur die derzeitigen Beziehungen mit der Türkei sorgen für Diskussionen über den Islam, sondern auch der Slogan im Parteiprogramm der Alternative für Deutschland (AfD) "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Über den kann sich der promovierte Islamwissenschaftler nur wundern. "Ich antworte auf populistische Verkürzungen ungern mit Verkürzungen", sagt er: "Aber der Satz ist doch wenig aussagekräftig, wenn man bedenkt, dass schon in Nürnberg mehrere Zehntausende Muslime als Mitbürger leben."

Amberg hat in Jerusalem studiert und war in der Zeit seines Studiums der Islamwissenschaften in Heidelberg im Nahen Osten unterwegs, erzählt er. Seine Doktorarbeit hat er über ethische Neuerungen in Syrien geschrieben, das war bevor dort 2011 der Bürgerkrieg ausbrach. Der evangelische Pfarrer sagt, er habe gespürt, dass es in seiner Kirche Menschen geben muss, die für das Gespräch mit den Muslimen ausgebildet sind. Er sei in diese Richtung gegangen, "um sich hier einbringen zu können".

Amberg spricht arabisch und türkisch. Mit diesen Sprachkenntnissen wolle er gerne "Übersetzungshilfen beim Brückenbauen leisten", erklärt er. Die große Zahl der Flüchtlinge aus den islamischen Ländern habe in der jüngsten Vergangenheit unheimlich viele Begegnungen hervorgebracht, stellt er fest: "Die Begegnungsidee bekommt konkrete Züge angesichts der sozial-karitativen Integrationsarbeit die über all in den Kommunen von hervorragenden Netzwerken übernommen wird."

In seiner bisherigen Gemeinde bei Coburg ist Amberg aktiv in einem solchen "Dialognetzwerk", wie er berichtet. "Wir haben das, was es in Nürnberg gibt im Kleinen". Mit Moscheevereinen Kirchen und Schulen habe man in der jüngsten Vergangenheit ein Friedensfest der Religionen und das Kunstprojekt "Engel der Kulturen" auf die Beine gestellt. "Ich fühle mich gut gerüstet mit meinen Erfahrungen", sagt er. Aber er muss auch einräumen, dass aufgrund der politischen Wetterlage mitunter auch in Coburg Schatten auf die Begegnungen zwischen Christen und Muslimen fallen. Amberg denkt hier besonders an die derzeitigen Spannungen zwischen der Türkei und Deutschland.

In Netzwerken und bei Dialogpartnern in Nürnberg will der neue Brücke-Leiter zunächst "mit offenen Ohren lauschen". Dabei werde er seine persönlichen Gaben einbringen und sich besonders für geistliche Begegnungen einsetzen, wie er sagt. Amberg weiß schon jetzt: "Ich werde im ersten Jahr bestimmt jede Menge Tee trinken".

Hans-Martin Gloël ist seit 1. Dezember Theologischer Referent für Ökumene und Weltverantwortung im Landeskirchenamt in München.

Brücke-Köprü ausgezeichnet

Projekt des Monats Dezember 2013

Die Internetplattform „Kirche im Aufbruch“ ernennt die SpeiseReise zum Projekt des Monats.
Meldung vom 3. Dezember 2013 auf
ekd.de

Wettbewerb „Bündnis für Demokratie und Toleranz“

Das Brücke-Projekt Sterne–Yιldιzlar: deutsch-türkische Eltern-Kind-Gruppe wurde vom Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz in Berlin in seiner Sitzung am 29.11.2010 als vorbildlich eingestuft und mit einem Preis von 3.000 € ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im 1. Quartal 2011 statt. Weitere Informationen und interessante Projekte gibt es unter buendnis-toleranz.de
Preisverleihungen

Integrationspreis 2010

Über 180 Bewerbungen sind für den Integrationspreis 2010 bei der Geschäftsstelle der Deutschen Islam Konferenz eingegangen. Die Brücke war mit zwei Projekten vertreten: der Charta des Zusammenlebens und den bayernweiten Frauenvernetzungstreffen. Beide Projekte liefern einen wertvollen Beitrag zu einem besseren gesellschaftlichen Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, zu mehr gesellschaftlicher Partizipation und zum Abbau von Vorurteilen. Um diese innovativen und vorbildhaften Projekte öffentlich bekannter zu machen und Ihnen und uns die Möglichkeit zur Vernetzung zu geben, präsentieren wir Ihr Projekt ab sofort auf der DIK-Website deutsche-islam-konferenz.de

Auszeichnung 2006

Brücke-Köprü wurde 2006 für ihr bürgerschaftliches Engagement für die Integration von Zuwanderern im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration und den Nürnberger Nachrichten durchgeführten Wettbewerbs ausgezeichnet. Die Jury würdigte die Arbeit der Brücke als 'vorbildlich und nachahmenswert'.

Interkulturellen Preis 2005

Brücke-Köprü erhielt 2005 den interkulturellen Preis der Stadt Nürnberg.

Brücke im Fernsehen

BR

Frankenschau aktuell
9. Jan 2015, 17:30 Uhr, ab Minute 3:40 (29 Minuten)

Abendschau (Christen und Muslime, Die Nürnberger Brücke)
9. Jan 2015, 18:00 Uhr (2 Minuten)

Medienwerkstatt

Dialog der Religionen
April 2014, youtoube

Brücke im Radio

Antenne Bayern

Begegnung auf Augenhöhe
Anlass: 50 Jahre Anwerbeabkommen
Quelle: „Guten Morgen Bayern“ am Sonntag (Nov 2011)
Dauer: 1:52 Min

Brücke im Buch

Wir sind Brückenmenschen

Das Buch über die Menschen (in) der Brücke

30 Christen und Muslime erzählen über ihr Leben und beschreiben ihre Erfahrungen und Erlebnisse im interkulturellen und -religiösen Dialog.
mehr

Brücken bauen

Das Buch über die Arbeit (in) der Brücke

In dem Buch „Brücken bauen“ erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Geschichte der Brücke-Köprü, auch unsere Kooperationspartner und unsere Angebote werden vorgestellt. Der „Begegnungsknigge“ enthält einfache aber wichtige Tipps für eine unkomplizierte Begegnung von Christen und Muslimen.
mehr

Fotografie von Heiko Grünwedel

Kunst und interreligiöser Dialog

occurso zeigt „übertreten geboten“
mit Fotografien von Heiko Grünwedel
Katalog

Landkarte des christlich-islamischen Dialogs

Der KCID, Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs, präsentiert die
Landkarte des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland.

Verhältnis von Staat und Religion

Europa und die Religion. Text von Hans-Martin Gloël, Pfarrer, Leiter Brücke-Köprü.

Brücke-Köprü – Begegnung von Christen und Muslimen
www.bruecke-nuernberg.de/index.html – letzte Änderung: 9. Mai 16 – Impressum