Begegnung von Christen und Muslimen
Begegnung von Christen und Muslimen

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Ausgewähltes

Sa 7. 5BrückenTeam
Mo 9. 5Dialogwochen
Mo 6. 6Beginn Ramadan
Nürnberger Max-Brücke und Lorenzkirche

Nürnberger Max-Brücke und Lorenzkirche
Titel Programm-Heft

Christen Juden Muslime: Im Namen Gottes darf nicht getötet werden

Abschied und Neuanfang

Hans-Martin Gloël ist seit 1. Dezember nicht mehr in der Brücke tätig.

“Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.” Jeremia 29,11

Hans-Martin Gloël

Diese Zusage Gottes hat sich für mich in der Brücke bewahrheitet: Gedanken des Friedens – von Gott geschenkt, da wo wir unfriedlich sind. Zukunft und Hoffnung auch dann, wenn unser Tun und unsere Wege von anderen oder von uns selbst infrage gestellt werden. Die Arbeit in der Brücke war für mich immer ein großes Trotzdem und eine Gegenerzählung zu dem, was viele über christlich-islamische Beziehungen zu wissen glauben.

Es war eine erfüllte Zeit, in der wir in Gesprächs- und Arbeitskreisen als verschieden Glaubende Freud’ und Leid geteilt, gemeinsam diskutiert, gestritten und gefeiert haben. In Arbeitskreisen auf politischer Ebene haben wir nach der Rolle von Religion in der Gesellschaft gefragt und das Unsere beigetragen. In ungezählten Vorträgen, auf Seminaren im ganzen Land und auf Orientreisen haben wir Informationen vermittelt, Begegnungen ermöglicht und selbst immer wieder dazu gelernt. In all dem habe ich erfahren, dass wir in die grenzenlose Liebe Christi hinein genommen sind und sie leben dürfen, gerade auch indem wir Andersglaubenden mit Respekt begegnen.

Dankbar bin ich den vielen christlichen und muslimischen Ehrenamtlichen und anderen Mitarbeitenden, die es – mit Gottes Hilfe – ermöglicht haben, die Brücke zu dem zu machen, was sie heute ist.

Nach über 14 Jahren darf man aber auch einmal etwas anderes machen. In meiner neuen Aufgabe als Theologischer Referent für Ökumene und Weltverantwortung im Landeskirchenamt in München werde ich für einen Teil der Außenbeziehungen unserer Landeskirche zuständig sein, u.a. im Nahen und Mittleren Osten.

In dieser Herkunftsregion unseres Glaubens steht die Geschichte des Zusammenlebens von Christen und Muslimen am Scheideweg. Als Kirche wollen wir Hoffnungsprojekte fördern, die Menschen auch unabhängig von Religion und Ethnie helfen, eine (trotzdem gemeinsame?) Zukunft in ihrer Heimat zu sehen. Die Erfahrungen aus der Brücke werden mir dabei helfen.

mehrAbschiedspredigt

Lassen Sie sich von unserem Programm einladen, ähnliche Erfahrungen zu machen.

Brücke-Köprü ausgezeichnet

Projekt des Monats Dezember 2013

Die Internetplattform „Kirche im Aufbruch“ ernennt die SpeiseReise zum Projekt des Monats.
Meldung vom 3. Dezember 2013 auf
ekd.de

Wettbewerb „Bündnis für Demokratie und Toleranz“

Das Brücke-Projekt Sterne–Yιldιzlar: deutsch-türkische Eltern-Kind-Gruppe wurde vom Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz in Berlin in seiner Sitzung am 29.11.2010 als vorbildlich eingestuft und mit einem Preis von 3.000 € ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im 1. Quartal 2011 statt. Weitere Informationen und interessante Projekte gibt es unter buendnis-toleranz.de
Preisverleihungen

Integrationspreis 2010

Über 180 Bewerbungen sind für den Integrationspreis 2010 bei der Geschäftsstelle der Deutschen Islam Konferenz eingegangen. Die Brücke war mit zwei Projekten vertreten: der Charta des Zusammenlebens und den bayernweiten Frauenvernetzungstreffen. Beide Projekte liefern einen wertvollen Beitrag zu einem besseren gesellschaftlichen Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, zu mehr gesellschaftlicher Partizipation und zum Abbau von Vorurteilen. Um diese innovativen und vorbildhaften Projekte öffentlich bekannter zu machen und Ihnen und uns die Möglichkeit zur Vernetzung zu geben, präsentieren wir Ihr Projekt ab sofort auf der DIK-Website deutsche-islam-konferenz.de

Auszeichnung 2006

Brücke-Köprü wurde 2006 für ihr bürgerschaftliches Engagement für die Integration von Zuwanderern im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration und den Nürnberger Nachrichten durchgeführten Wettbewerbs ausgezeichnet. Die Jury würdigte die Arbeit der Brücke als 'vorbildlich und nachahmenswert'.

Interkulturellen Preis 2005

Brücke-Köprü erhielt 2005 den interkulturellen Preis der Stadt Nürnberg.

Brücke im Fernsehen

BR

Frankenschau aktuell
9. Jan 2015, 17:30 Uhr, ab Minute 3:40 (29 Minuten)

Abendschau (Christen und Muslime, Die Nürnberger Brücke)
9. Jan 2015, 18:00 Uhr (2 Minuten)

Medienwerkstatt

Dialog der Religionen
April 2014, youtoube

Brücke im Radio

Antenne Bayern

Begegnung auf Augenhöhe
Anlass: 50 Jahre Anwerbeabkommen
Quelle: „Guten Morgen Bayern“ am Sonntag (Nov 2011)
Dauer: 1:52 Min

Brücke im Buch

Wir sind Brückenmenschen

Das Buch über die Menschen (in) der Brücke

30 Christen und Muslime erzählen über ihr Leben und beschreiben ihre Erfahrungen und Erlebnisse im interkulturellen und -religiösen Dialog.
mehr

Brücken bauen

Das Buch über die Arbeit (in) der Brücke

In dem Buch „Brücken bauen“ erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Geschichte der Brücke-Köprü, auch unsere Kooperationspartner und unsere Angebote werden vorgestellt. Der „Begegnungsknigge“ enthält einfache aber wichtige Tipps für eine unkomplizierte Begegnung von Christen und Muslimen.
mehr

Fotografie von Heiko Grünwedel

Kunst und interreligiöser Dialog

occurso zeigt „übertreten geboten“
mit Fotografien von Heiko Grünwedel
Katalog

Landkarte des christlich-islamischen Dialogs

Der KCID, Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs, präsentiert die
Landkarte des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland.

Verhältnis von Staat und Religion

Europa und die Religion. Text von Hans-Martin Gloël, Pfarrer, Leiter Brücke-Köprü.

Brücke-Köprü – Begegnung von Christen und Muslimen
www.bruecke-nuernberg.de/index.html – letzte Änderung: 6. Mai 16 – Impressum