Willkommen auf der Seite von Brücke-Köprü.
„Die Religionen müssen alle toleriert werden, denn hier muss ein jeder nach seiner Façon selig werden.“ So sagte es der „Alte Fritz“, der Preußenkönig Friedrich II., der am 24. Januar seinen 300. Geburtstag hat. Ihm lag das Wohl des Volkes am Herzen und seine Politik zeigt, dass er keine Bedenken hatte, wenn es dabei „multikulti“, besser vielleicht: „multireligiös“ zuging. Eben erst wurde der 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens für Gastarbeiter zwischen der Türkei und Deutschland gefeiert. Aus der Erfahrung der letzten Jahrzehnte wissen wir, wie schillernd der Begriff der Toleranz ist und verstanden werden kann.
Goethe fordert Akzeptanz, nicht (nur) Toleranz, doch aus der Perspektive von Glaubenden geht es vielleicht doch oft um ein Erdulden, ja ein Erleiden zu sehen, dass Anderen zentrale Punkte des eigenen Glaubens nichts bedeuten.
Wenn wir einander in der Brücke auf unseren jeweiligen Glauben befragen, dann hat das sicher oft sowohl mit
dem Erdulden, aber auch mit dem Akzeptieren des Andersseins, dem anders Glauben zu tun.
Wir laden dazu ein, bei den Begegnungen in der Brücke einen ganz eigenen Weg zu dem zu finden, was das viel
strapazierte Wort „Toleranz“ meinen kann.
Do 26. April, 19:30 Uhr
Zwischen säkularem Autoritarismus und
der Angst vor der Unterdrückung von Minderheiten
Syrische, libanesische und politikwissenschaftliche Perspektiven
Das Brücke-Projekt Sterne–Yιldιzlar: deutsch-türkische Eltern-Kind-Gruppe wurde vom Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz in Berlin in seiner Sitzung am 29.11.2010 als vorbildlich eingestuft und mit einem Preis von 3.000 € ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im 1. Quartal 2011 statt. Weitere Informationen und interessante Projekte gibt es unter buendnis-toleranz.de
Über 180 Bewerbungen sind für den Integrationspreis 2010 bei der Geschäftsstelle der Deutschen Islam Konferenz eingegangen. Die Brücke war mit zwei Projekten vertreten: der Charta des Zusammenlebens und den bayernweiten Frauenvernetzungstreffen. Beide Projekte liefern einen wertvollen Beitrag zu einem besseren gesellschaftlichen Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen, zu mehr gesellschaftlicher Partizipation und zum Abbau von Vorurteilen. Um diese innovativen und vorbildhaften Projekte öffentlich bekannter zu machen und Ihnen und uns die Möglichkeit zur Vernetzung zu geben, präsentieren wir Ihr Projekt ab sofort auf der DIK-Website deutsche-islam-konferenz.de (Projekte und Wettbewerb, Projekte, Kategorie A - Interreligiöser Dialog)
Brücke-Köprü wurde 2006 für ihr bürgerschaftliches Engagement für die Integration von Zuwanderern im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration und den Nürnberger Nachrichten durchgeführten Wettbewerbs ausgezeichnet. Die Jury würdigte die Arbeit der Brücke als 'vorbildlich und nachahmenswert'.
Brücke-Köprü erhielt 2005 den interkulturellen Preis der Stadt Nürnberg.
Speisereise auf dem Ökumenischen Kirchentag
12. Mai 2010, 23:55 Uhr
Begegnung auf Augenhöhe
Anlass: 50 Jahre Anwerbeabkommen
Quelle: „Guten Morgen Bayern“ am Sonntag (Nov 2011)
Dauer: 1:52 Min
Das Buch über die Menschen (in) der Brücke
30 Christen und Muslime erzählen über ihr Leben und beschreiben ihre Erfahrungen und Erlebnisse
im interkulturellen und -religiösen Dialog.
Das Buch über die Arbeit (in) der Brücke
In dem Buch „Brücken bauen“ erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Geschichte der
Brücke-Köprü, auch unsere Kooperationspartner und unsere Angebote werden
vorgestellt. Der „Begegnungsknigge“
enthält einfache aber wichtige Tipps für eine unkomplizierte Begegnung von Christen und Muslimen.

occurso zeigt „übertreten geboten“
mit Fotografien von Heiko Grünwedel
Katalog
Das Projekt PRODIA des KCID, Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs, präsentiert die
Landkarte des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland.