Die Brücke-Köprü ist ein Begegnungszentrum für Christen und Muslime.
Hier treffen sich Christen und Muslime, Deutsche und Nicht-Deutsche, Frauen und Männer.
Begegnung und Dialog wird konkret erfahrbar bei Diskussionen über Gott und den Alltag,
geselligen Frauen- und Männerabenden oder gemeinsamen Festen über die Grenzen der jeweiligen Religion
und Kultur hinweg.
Die Brücke besteht seit 1993 in Nürnberg und hat für ihr jahrelanges Engagement 2005 den
Interkulturellen Preis
der Stadt Nürnberg verliehen bekommen. Weit über die Grenzen Nürnbergs hinaus ist die Brücke
bekannt und das
Bundesministerium des Inneren fördert seit 2004 die Brücke-Köprü
als modellhaftes Begegnungsprojekt.
Die Arbeit der Brücke dient dem Ziel Menschen in ihrer religiösen und kulturellen Identität zu stärken, sie darüber sprachfähig zu machen, um für ein friedliches Miteinander – besonders unter Christen und Muslimen – in unserer Gesellschaft eintreten zu können.
Wir laden alle Interessierten zu uns ein – Christen und Muslime, Männer und Frauen.
Das Begegnungszentrum Brücke-Köprü wird seit 1. Januar 2008 getragen vom Evangelisch-lutherischen Dekanat Nürnberg.
Die Arbeit der Brücke wird seit Übernahme der Trägerschaft durch das Dekanat von einem Beirat begleitet, der zweimal im Jahr tagt. Ihm gehören folgende Personen an:
Wir arbeiten zusammen mit verschiedenen muslimischen Vereinen und Verbänden im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen. Die Brücke ist Mitglied im Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialoges e. V.
Dr. Henrik Smedjebacka und Pfarrer Horst Becker D.D. haben sich in den 1980er Jahren überlegt, was das bayerische Missionswerk
und die Finnische
evangelisch-lutherische Mission (FELM) zugute der in Bayern lebenden islamischen Zuwanderern tun könnten.
Die Finnische evangelisch-lutherische Mission (FELM) und das bayerische Missionswerk arbeiten sehr eng zusammen
– u.a. seit 1950 in Tansania.
Der Landeskirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirchen in Bayern hat auf Vorschlag des Kollegiums des
Missionswerkes im Juni 1990 die
FELM eingeladen, einen Zeugnisdienst unter muslimischen Mitbürgern in Nürnberg zu beginnen.
Die erste Brücke-Köprü, Begegnungsstube für Christen und Muslime,
wurde im Winter 1993 vom Nürnberger Dekan Dr. Johannes Friedrich eingeweiht.
In den ersten Jahren arbeiteten insgesamt vier finnische Ehepaare in der Brücke. 2001 wurde die Arbeit durch einen
bayerischen Pfarrer und
2002 durch eine bayerische Diakonin unterstützt und ging September 2004 vollständig in
deren Verantwortung über.
Seit 2008 unterstützt eine muslimische, türkischstämmige Sozialpädagogin das Team.
Die Diakonin wurde 2011 von einer Religionspädagogin abgelöst.
Zur Zeit sind über 20 Ehrenamtliche in der Brücke aktiv: von der Krabbelgruppe über Bibel- und Korankreis
bis hin zur Programm- und Websitegestaltung.